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Einsatzmöglichkeiten - Beispiele
In den verschiedenen Unterrichtsfächern kann das
Bewegungsverfahren am Anfang, am Ende oder als Entspannungsspause
innerhalb des Unterrichts integriert werden.
Je nach Bedarf kann so ein Ausgleich zum langen Sitzen
und zu der vorwiegend geistigen Tätigkeit der SchülerInnen
geschaffen werden. Der Körper wird gelockert,
Haltungsschäden kann entgegengewirkt werden, der Geist wird
erfrischt und damit die Konzentrationsfähigkeit regeneriert.
Im Fach Darstellendes Spiel kann durch den
Einsatz des Verfahrens die Basis für verschiedene Aspekte, die
für ein gemeinsames Spiel erforderlich sind, geschaffen werden.
Zu Beginn des Unterrichts können auf der
Grundlage der verschiedenen Techniken die SchülerInnen auf die
anderen Erfordernisse dieses Unterrichtsfaches eingestimmt werden,
sie können Kontakt zu ihrem Körper und ihrer Bewegung
bekommen und verschiedene Bewegungsmöglichkeiten ihres
Körpers kennenlernen.
Weiterhin können kleine Spielszenen entwickelt
werden, indem die Bewegung mit vom Lehrer vorgegebenen Bildern
gefüllt wird bzw. die SchülerInnen eigene Bilder zu ihren
Bewegungsabläufen assoziieren. Vorstellung und Bewegung werden
somit miteinander verbunden.
Durch die Bewegungsdialoge kann das Zusammenbewegen,
das Zusammenspiel in der Gruppe entwickelt und ein kooperatives
Zusammenarbeiten gefördert werden. Die SchülerInnen lernen,
den anderen wahrzunehmen, mit ihm zu agieren und dabei selbst in der
eigenen 'Rolle', 'Figur' zu bleiben.
Für SchülerInnen, die sich mit Bewegung
ganzheitlich auseinandersetzen wollen und nach einer Erweiterung des
sonstigen Bewegungsangebots der Schule suchen oder durch dieses nicht
erreicht werden können und Spaß an Bewegung entdecken
möchten, kann dieses Verfahren als Arbeitsgemeinschaft angeboten
werden. Seit zwei Jahren besteht dieses Angebot an zwei Berliner
Schulen und wird von SchülerInnen unterschiedlichen Alters wahrgenommen.
Die beschriebenen Einsatzmöglichkeiten lassen
sich sicherlich erweitern und es bedarf noch vieler Erfahrungen bei
der Umsetzung. Hierfür ist die Zusammenarbeit mit LehrerInnen
notwendig, mit denen wir in Austausch kommen möchten, um
ausgehend von den Erfahrungen die Einsatzmöglichkeiten kritisch
zu beleuchten und weiter zu konkretisieren. |
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